Home






Fragvürdige Gottgläubigkeit




Gecixte des Gottesglaubens

Descarte zagte: "Cogito, ergo sum". Filosofen mögen zix mit der Frage becäftigen, op alles Veitere filleixt nur Einbildung zei. Aber vas der Menc zeit zeiner Geburt fon zeiner Umvelt erfärt, ist di Realität. Vas das Kind fon Mama unt Papa hört, glaubt es imm Fertrauen auf zeine Eltern bis es merkt, dass die Gecixten fom Veihnachtsman unt fom Osterhazen Märxen zind, nixt tsur Realität gehören. Fertrauen ist gut, Glauben ist fragvürdig. Di drei fercvisterten Religionen, di den Gott Abrahams ferehren, ferlangen fon iren Anhängern, an JHWH, an den Dreifaltigen oder an Allah zu glauben. Das ist di erste unt vixtigste Tugend inn allen dizen Religionen. Aber aus velxem Grund zollte Glaube überhaupt als Tugend gelten?

Imm Dekalog, der Grundlage des Bündnisses tsviccen JHWH und dem Folk Israel, betseixnet zix JHWH als einen eiferzüxtigen Gott, er vill keine Fererung eines anderen Gottes inn Israel dulden. Di Eksistents fon filen Göttern vird forausgezetst; eine Forderung, an dizen oder jenen Gott tsu glauben, ist for drei Tauzend Jaren überflüssig, der Glaube kommt erst cpäter ins Cpil. Bei Jezus heist es dann: der Glaube 'kann Berge ferzetsen' unt 'zelig zint, di nixt zehen unt dox glauben'.

Aus heutiger Zixt zint di Ereignisse tsviccen Ostern unt Himmelfart nax der Kreutsigung Jezu cverlix tsu beurteilen, man glaubt oder man glaubt nixt. Aber ver an di Auferctehung des Gekreutsigten glaubt, brauxt eine Forctellung, varum Gott Menc vurde unt einen kvalfollen Tod auf zix nam. Das zei nötig gevezen, um di Mencen tsu erlözen, heist es. Vofon aux immer zi erlözt verden mussten: das konnte ein allmäxtiger Gott mit veniger als einem Federctrixx caffen. Unt vas ist eine Erlözung vert, di an dize zeltzame Tugend des Glaubens als 'CONDITIO SINE QUA NON' geknüpft ist.

Mit dem Kristentum ferbreitete zix aux di Zittenlere Jesu unt vurde tsur Grundlage der Etik des Abendlandes unt veit darüber hinaus. Das closs nixt aus, dass imm Namen des kristlixxen Glaubens fürxterlixxe Ferbrexxen ferübt vurden vi di Fernixxtung der Katerer inn Züdfrankreix, die Judenferfolgungen durx di Inkvizistion inn Cpanien oder di Heksenferfolgungen. Aber zolxe Greuel fanden nax irer Beendigung keine Rextfertigung imm Kristentum.

For zeiner Umzidlung nax Medina var Mohamed ein Profet mit einer kleinen Car fon Anhängern vi file andere aux for im unt nax ihm. Inn Medina vurde er tsum politicen Fürer unt Feldherrn. Gegen Ausenctehende, di im nixt einmal feindlix, zondern nur neutral gegenüber ctanden, ging er mit äuserster Härte for, er lis zi köpfen, ctat zi vi damals üblix als Sklaven tsu ferkaufen. Zeine Anhängercaft hilt er mit immer neuen Offenbarungen tsuzammen, inn denen Allah Mohameds Tun abzegnete. Inn Zure 2, Fers 191 heist es: "Unt erclagt zi", inn Zure 4, Fers 89: "zo ergreifet zi unt clagt zi tot", inn Zure 8, Fers 12: "zo haut ein auf ire Hälze unt haut inen jeden Finger ap". Hir zint immer di Ungläubigen gemeint.

Da Mohameds Ferhalten tsuzammen mit entcprexxenden Zuren des Korans masgeblix für di gezamte islamice Velt var unt ist, cteht di islamice Etik inn eklatantem Gegenzats tsur kristlixxen Etik unt tsur daraus apgeleiteten Etik Europas. Der Glaube an Allah ist eine Ideologie, di for keiner Gevalttat tsurükcrekkt, um ire Herrcaft aptsuzixxern unt tsu erveitern. Zo vird aux jeder mit dem Tode bedroht, der zix fom Islam apvendet oder Mohamed beleidigt.




Grund tsu glauben?

Venn for der Antike unt tsu deren Beginn der Menc Naturgevalten erlebte, Blits unt Donner oder den Untergang eines Ciffes imm Cturm, zo var es nur natürlix, dass er in dizer Naturgevalt den Tsorn einer mäxtigen Perzon zah; denn eine andere Erklärung gab es nixt. Zeus cleuderte di Blitse unt Poseidon lis den Cturm vüten. Inn der frühen Gecixte Israels ging es nixt etva darum, dass es nur einen Gott gäbe, zondern darum, dass das Folk Israel mit dem Gott JHWH einen Bund closs. Israel zollte nur JHWH vereren, als Gegenleistung fersprax JHWH, den Fortbectand des Folkes Israel tsu zixxern. Tatsäxxlich zixxert Israel bis heute den Fortbectand des Glaubens an JHWHs, aber nimand auserhalb der jüdicen Traditsion hat einen Grund, an einen Gott JHWH tsu glauben.

Di kristlixxe Urgemeinde inn Jerusalem bectimmte, dass nimand tsuvor Jude zein müsse, der Krist verden vollte, di Becneidung vurde durx di Taufe erzetst. Durx di Taufformel vurde nun JHWH tsu Gottfater, Christus mer oder veniger göttlix unt der Monogott tsum Dreifaltigen. Di perzönlixxen Betsihungen der drei Personen innerhalb der Dreifaltigkeit bliben langen Gegenctand teologicer Cpekulatsionen bis das Problem durx ein Kontsil demokratic, aber nixt one politice Einflüsse fon ausen gelözt vurde. Fergleixsveize vurden di Ferhältnisse innerhalb des dreifaltigen Protons inn kurtser Tseit geklärt, nimand muss das glauben unt fon Merheitsentceidungen tsuctändiger Gremien hat man ni etvas gehört.

Vährend di Kristenheit zix mit der internen Ctruktur Gottes becäftigte, vurde der allmäxtige El/JHWH/Gott inn der arabicen Vüste vider vereinfaxxt. Allerdings cprixxt Allah inn einer zeiner Offenbarungen (53. Zure) urcprünglix fon drei anderen Göttern Lat, Uzza und Manat, di inn Mekka ferert vurden. Dize Freudce Felleistung Allahs vurd bei der Tsuzammenctellung der Offenbarungen imm Koran cpäter eliminirt, indem dize Vörter tsu inhaltsleren Namen erklärt vurden. Nixt bezeitigt vurden aber einige andere Vidersprüche, inn di zix Allah immer vider ferctrikkte unt di con bei Mohameds Gefolgsleuten auf Kritik ctisen. Clislix vird man fon einem fllvissenden Gott verlangen dürfen, dass er zix nixt zelpst vidercprixxt. Da dize Kritik Allah aber kalt lis, ist di islamice Velt seit der Kodifitsirung des Koran damit becäftigt, vas Allah denn nun tatsäxxlix gemeint haben könnte. Dabei ist bezonders hilfreix di bis inn di kleinsten Deteils gehende Unterzuchung, vi Mohamed zix ferhalten hat; denn der Profet musste ja am besten Beceid vissen über Allahs Villen.

Befor Vissencaft die reale Umvelt des Mencen erklären konnte, gab es für den Mencen gute Gründe, zix di Natur als fon Göttern belebt oder zeine Umvelt als fon einem allmäxtigen Gott gecaffen forzustellen. Zolxe Gründe gibt es nixt mer, di reale Umvelt des Mencen ist vissencaftlix bestens erklärt. Dagegen ist di Entctehung aller drei auf den altzemiticen Cöpfergott El tsurükgehenden unt imm zemiticen Cpraxraum offenbarten Religionen zer fragvürdig ist, zi zint Mencenverk.






credo

Fon El bis Allah

nax oben

Eviges Leben?